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Die Rezession (Abschwung, kontraktive Phase) bezeichnet die Konjunkturphase, in welcher eine Stagnation bis hin zum Abschwung der Wirtschaft auftritt. Die in der Boomphase bei überhöhtem Zinsniveau durchgeführten Investitionen erweisen sich bei relativer Preisstabilität als unrentabel, daraus ergibt sich ein Rückgang der privaten Investitionen sowie eine Stagnation des privaten Konsums. Weiterhin sinken Gewinne und Lohnsummen mit der Folge, dass immer mehr Unternehmen in Schwierigkeiten geraten.
Nach der am meisten verbreiteten Definition liegt eine Rezession vor, wenn die Wirtschaft in zwei aufeinander folgenden Quartalen im Vergleich zu den Vorjahresquartalen nicht wächst oder ein Rückgang zu verzeichnen ist (sinkendes Bruttoinlandsprodukt).


Eine Rezessionsphase ist im Allgemeinen gekennzeichnet durch:

Abschwächung der Hochkonjunktur
pessimistische Beurteilung der Wirtschaftslage
Rückgang der Nachfrage
überfüllte Lager
Abbau von Überstunden und beginnende Kurzarbeit
fehlende Investitionen
teilweise Stilllegung von Produktionsanlagen
stagnierende oder sinkende Preise, Löhne und Zinsen
fallende Börsenkurse

http://de.wikipedia.org/wiki/Rezession#Rezession


 

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Legislaturplan 2005–2009 Schwerpunkte bei Bildung, Wirtschaft und Jugendarbeitslosigkeit

Der neue Regierungsrat seine Ziele für die kommenden vier Jahre vorgestellt.
Trotz des engen finanzpolitischen Korsetts hat die Regierung Schwerpunkte gesetzt, insbesondere in den Bereichen Wirtschaft und Bildung. Laut Volkswirtschaftsdirektorin Esther Gassler soll der Wirtschaftsstandort Solothurn gestärkt werden – einerseits durch den Ausbau bestehender Betriebe, andererseits durch die Ansiedlung von neuen Unternehmen. Das konkrete Ziel: Es sollen jährlich 450 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Das will sich der Kanton auch etwas kosten lassen: 300 000 Franken pro Jahr plus eine zusätzliche Stelle im Bereich Wirtschaftsförderung.

Jobs auch für weniger gut Gebildete

«Es ist wichtig, dass wir auch Firmen ansiedeln, die Jobs im niederschwelligen Bereich, also für weniger gut ausgebildete Arbeitnehmer, ansiedeln können», betonte Gassler. Als Beispiele nannte sie das neue Briefpostzentrum in Härkingen und das geplante Holzverarbeitungszentrum in Luterbach. «Ein Schwerpunkt liegt bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit», betonte Esther Gassler. Der grösste Anteil der Stellensuchenden befinde sich bei den unter 25-Jährigen. Ein weiteres Problem sei die Tatsache, dass trotz offener Lehrstellen ein Teil der Schulabgänger keine Lösung findet, weil sie Defizite im schulischen und im sozialen Bereich aufweisen. Deshalb sollen weitere Ausbildungsangebote für schulisch schwächere Jugendliche geschaffen werden – dies in enger Zusammenarbeit mit Klaus Fischers Bildungsdepartement.
(Von Giovanni Leardini, szdigital, gekürzt)
Frau Renold, BBT, findet die Situation nicht so schlimm, es gäbe genug Lehrstellen, die jungen müssten sich nur anders orientieren...
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